Brand im Engelbergtunnel – Einsatzeinheit betreut Betroffene

Der Brand eines Sattelzug-Anhängers im Engelbergtunnel am 3. März 2026 forderte eine Vielzahl von Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und weiteren Hilfsorganisationen.

Auch das Leistungsmodul Betreuung und damit unter anderem die Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes Hemmingen wurden rund eine Stunde nach Brandausbruch alarmiert. Die Kräfte sammelten sich in Schwieberdingen, ehe diese gemeinsam in den Bereitstellungsraum am Engelbergtunnel verlegten.

Die Einsatzkräfte versorgten die im Stau stehenden Verkehrsteilnehmer mit Getränken und bei Bedarf auch medizinisch. Bald schon konnten die Verkehrsteilnehmer von der Polizei über die Anschlussstelle von der Autobahn geleitet werden.

Im weiteren Verlauf betreuten die Kräfte über mehrere Stunden hinweg mehr als zwanzig betroffene Personen, die ihre Autos im Tunnel zurücklassen mussten und evakuiert worden waren. Getränke und Essen wurden gereicht, ebenso wurde sich um individuelle Anliegen gekümmert. Zum Einsatz kam auch der neu zusammengestellte Betreuungsrucksack der Bereitschaft. An Kinder wurden Teddybären, Malbücher und Stifte zum Zeitvertreib ausgegeben.

Nachdem im Laufe des Abends der Zustand und Verbleib der Fahrzeuge in der Röhre geklärt werden konnte, wurden die Betroffenen gegen 21.30 Uhr zu Ihren Fahrzeugen verbracht. Diese waren auf dem Rastplatz Gerlinger Höhe bereitgestellt worden.

Gegen 23.00 Uhr kehrten die Einsatzkräfte nach gut acht Stunden zurück nach Hemmingen. Im Einsatz waren vier Mitglieder unserer Bereitschaft sowie der Vivaro und unser Lkw. (tk)