Blutspende
Seit 1977 führt das DRK Hemmingen jedes Jahr 3 Blutpendeaktionen durch. Eine Aktion führen wir in Zusammenarbeit mit der Neuapostolischen Kirche in deren Räumlichkeiten durch. Die beiden anderen Termine finden mittlerweile in der Gemeinschaftshalle statt.Jährlich werden in Hemmingen ca. 350 Blutspenden gesammelt, die an den
Blutspendedienst Baden-Württemberg weitergegeben werden.
Der Blutspendedienst beliefert Krankenhäuser, von denen die meisten nicht über
eine eigene Blutbank verfügen, mit Blutkonserven, bzw. Blutbestandteilen.
Alleine in Baden-Württemberg werden beim DRK-Blutspendedienst täglich 1.800
Blutkonserven von den Krankenhäusern angefordert. Um diesen Anforderungen
gerecht zu werden, benötigt der Blutspendedienst täglich 2.000 Blutspender.

Kommen Sie zur Blutspende, vielleicht auch gemeinsam mit Freunden oder
Verwandten!
Blut spenden können alle gesunden Menschen ab 18 Jahren. Das Höchstalter liegt bei 68 Jahren, wenn man in den letzten 5 Jahren bereits Blut gespendet hat. Ist das nicht der Fall, liegt das Höchstalter bei 60 Jahren.
Nachfolgend wollen wir Sie noch über einige Fakten zum Thema informieren:
Der häufigste Grund, warum Menschen nicht Blut spenden: Angst!
Angst davor, während der Spende umzukippen, Angst vor der Nadel, Angst vor einer
AIDS-Infektion. Angst, weil man sich gar nicht richtig vorstellen kann, wie ein
Blutspendetermin abläuft.
Gespannt
und etwas ängstlich sind alle, die zum ersten Mal zu uns kommen. Doch das ist ja
auch der Reiz des neuen. Wer sich dem nicht stellt, erlebt wenig Abwechslung. Er
also offen ist für neue Erfahrungen, spendet Blut. Erst danach kann man wirklich
mitreden.
Getestet
wir bei uns von Angang an. Vor der Blutspende werden Körpertemperatur,
Blutfarbstoff, Puls' und Blutdruck überprüft. Sie müssen einen Spenderbogen
ausfüllen und können Ihre Fragen vertraulich mit einem Arzt besprechen. Nur wenn
alles in Ordnung ist, geht es los.
Gepiekst
hat man Sie vielleicht schon oft. Und hier sind Profis am Werk. Der Spender legt sich
aufs Entnahmebett, und nach ungefähr 10 Minuten haben wir 500 ml Blut
entnommen. Dann gibt es einen Tupfer und ein Pflaster. Und eine Ruhepause.
Gestärkt!
Jetzt einen Kaffee? Kein Problem. Und nicht nur das: Das Rote Kreuz verwöhnt Sie
mit einem Imbiß und Getränken. Beim Essen kommt man leicht mit den anderen
Spendern ins Gespräch. ausgeruht und mit dem guten Gefühl, ein Lebensretter zu
sein.
Übrigens ...
erhalten Sie nach Ihrer ersten Spende einen Unfallhilfe- und Blutspenderpass mit
Ihrer Blutgruppe und Ihrem Rhesusfaktor, der auch Ihnen im Notfall nützlich sein
kann,
wird jede Ihrer Blutkonserven im Labor untersucht, z.B. auf Syphilis,
Leberentzündung oder -funktionsstörung oder AIDS. Weichen die Ergebnisse der
Laboruntersuchungen von der Norm ab, werden Sie vom Blutspendedienst
unterrichtet, und auf Wunsch werden die Ergebnisse Ihrem Hausarzt mitgeteilt.
Sie haben also auch noch eine gewisse Kontrolle über Ihre eigene Gesundheit.
können Sie sich beim Blutspenden nicht mit dem AIDS-Virus infizieren, da
ausschließlich steriles Einwegmaterial verwendet wird.
Die Blutkonserven werden verwendet für:
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Krebserkrankungen | 19 % |
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Herzerkrankungen | 16 % |
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Magen- und Darmkrankheiten | 16 % |
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Verletzungen aus Straßen-, Sport-, Berufs- und Haushaltsunfällen | 12 % |
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Leber- und Nierenkrankheiten | 6 % |
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Blutarmut, Blutkankheiten | 5 % |
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Komplikationen bei Geburten | 4 % |
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Knochen- und Gelenkkrankheiten | 4 % |
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Sonstige | 18 % |
Der Blutspendedienst untersucht mehr als 500.000 Blutspenden im Jahr; er
organisiert über 2.000 Termin, um eine sichere, flächendeckende Versorgung der
Krankenhäuser zu gewährleisten. Kostenlos ist das leider nicht zu machen.
Als gemeinnützige GmbH muß der Blutspendedienst seich selbst finanzieren. Er
erhält keine Zuschüsse und darf keine Gewinne machen. Die Preise sind so
kalkuliert, daß lediglich die ihm entstanden Kosten gedeckt werden.
Viel mehr Wissenswertes gibt es auf der Homepage des Blutspendedienstes Baden- Württemberg unter www.blutspende.de.
Wenn Sie Fragen haben, z.B. unter welchen Voraussetzungen Sie spenden dürfen
oder wo Sie noch spenden können, wenden Sie sich an die kostenlose Hotline des
Blutspendedienstes.
Unter 0800 - 11 949 11
werden Ihre Fragen beantwortet, von Montag bis Freitag, 8.00 bis 17.00 Uhr.

